Es gibt durchaus verschiedene Ansichten darüber, bei welcher Versicherung man sein Auto am besten wie versichern sollte. Oft stellt sich dabei auch die Frage, ob man seinem Fahrzeug eine Vollkasko Kfz-Versicherung gönnen sollte oder ob man Einiges an Beiträgen durch eine Teilkaskoversicherung einsparen kann. Um diese Entscheidung richtig und sinnvoll zu treffen, sollte man sich zuvor so Manches durch den Kopf gehen lassen.
Zunächst einmal: Wie sicher fühlt man sich beim Autofahren? Neigt man häufiger mal zu kleineren Fahrfehlern, fährt man nur sehr selten Auto und fühlt sich dann wenn man es tut unsicher? Oder ist das Gegenteil der Fall und man legt täglich mehr als hundert Kilometer zurück und schwebt somit in erhöhter Gefahr aufgrund der fast selbstverständlichen Routine auch einmal einen Unfall zu verschulden? Geht man diese Gedanken zu Ende und kommt zu dem Schluss dass man doch recht gefährdet für einen selbstverschuldeten Unfall ist, so sollte man wohl doch eher eine Kfz-Versicherung mit Vollkaskoschutz wählen.
Allerdings hier auch nur dann, wenn das Auto noch wirklich etwas wert ist. Fährt meine einen alten Golf 2 der bereits 180.000 Kilometer auf der Anzeige stehen hat, so ist es doch durchaus fragwürdig ob es sich hier lohnt die höheren Versicherungsraten für einen umfassenderen Wertschutz des Fahrzeuges in Kauf zu nehmen.
Andersherum gilt aber auch: Wer ein Fahrzeug gehobenen Wertes, welches vielleicht auch noch neu ist sein Eigen nennt, der sollte sich wirklich gut überlegen ob er auf den Vollkaskoschutz verzichten möchte. Auch wenn man sich sicher fühlt passieren Fehler und oftmals ist man rein rechtlich gesehen viel öfter an etwas Schuld als gemeinhin angenommen wird. Somit sollte man die Faustregel befolgen dass Neufahrzeuge oder Jahreswagen grundsätzlich immer vollkaskoversichert werden und man nur bei älteren Fahrzeugen geringeren Wertes überhaupt darüber nachdenkt den Wagen nur mit einer Teilkasko zu versichern.
Wo genau man persönlich die Grenze zieht bleibt natürlich jedem selbst überlassen und hängt sicherlich auch etwas von den oben angesprochenen Überlegungen dazu ab, in welcher Risikoklasse man sich als Fahrer befindet.
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